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DIE PARTNERUEBUNGEN

 

Die wichtigste Partnerübung des TCC ist Tui-Shou (Push-Hands): die Übenden werden für die Reaktionen des Partners sensibilisiert. Die wichtigsten Grundsätze des Tui-Shou sind:

  • die Balance von Yin und Yang und den Körper mit sich selbst in Einklang bringen

  • den Körper von aller Gewalt und Anspannung zu befreien und doch wachsam zu sein

  • seinen Partner "hören", so dass jede seiner Bewegungen vorhersehbar wird.

Grundsätzlich unterscheidet man im Tui-Shou (Push-Hands) einerseits die festgelegten, traditionellen Partnerübungen, die sich auf die Grundprinzipien des TCC beziehen und andererseits das freie Üben.

Beim Push-Hands geht es um die Unterscheidung der verschieden Energien (Techniken) nämlich Schützen, Ziehen, Drücken und Stoßen (chinesisch péng, lü, chi, an). Danach lernt man im freien Üben unter kontrollierten Bedingungen mit dem Partner diese Techniken in selbstgewählter Aktion und Reaktion einzusetzen, um sie später auch im freien Kampf anwenden zu können.

Ta-Lü bedeutet Langes-Ziehen und ist die nächste Partnerübung im TCC-System. Auch hier gibt es die traditionelle feste Partner-Form. Sie beinhaltet die Grundenergien (-techniken). Nach-unten-ziehen, Ellenbogen-Stoß, Schulter-Stoß und Spalten (chinesisch tsai, lieh, zou, khao).
Hier trainiert man besonders die Beine, insofern als auch mit Schritten geübt wird und man so vom so genannten "fixed-push-hands" ins "moving-push-hands" übergeht.

Danach kommt das San-Shou was etwa "Streuende-Hände" bedeutet. Die Grundlagen hat man in der Tai-Chi-Form gelernt. Hier nehmen wir Beispiele aus der Form, die mehr mit Faustschlägen zu tun haben. Die Körpermechanik wird auf das genauste untersucht und geübt. Die Schläge sind zunächst sehr langsam und es wird viel Wert auf Genauigkeit gelegt. Es geht nicht darum, wild zu schlagen, sondern kontrolliert und bewusst die gewünschten Techniken und Prinzipien zu trainieren.
Später ist möglich, im Freikampf zu trainieren mit Handschuhen und unter Aufsicht der Lehrer oder Assistenten.